Nathalie's profileDie Gedanken sind freiPhotosBlogListsMore Tools Help

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    May 31

    Ein Hoch auf die Pseudointellektuellen

    Ich rede ohne Regung, denn was sich regt bewegt das gemeine Etwas- eventuell. So bildet man weise Sätze, zeigt sich sehr belesen und hat doch des Pudels Kern nicht erfasst. Intellekt ohne Schmerz ist Tod. Wie sollte der tod bewegen - er der so unbeweglich, so eine feste Tatsache ist?
    Derjenige, der diesen Schmerz verspürt ist von jeher einsam gewesen. Dies ist der Preis, den man für das Erwachen bezahlt. Ich möchte keine Erleuchtung, oh Gott - Gott?
    Mir würden Augen und Ohren übergehen. Nein, dies ist kein Hass. Dieser Text ist eine Erklärung un déclaration d'amour et des larmes. Tränen der Wut. doch vergesst nicht alles Leben entsteht aus dem Wasser.
    Erwache aus deiner selbstverordneten Starre, du hast einen Kampf zu führen Krieger Schlangenhaut. Wirf das bürgerliche Häutchen ab, es ist zu eng geworden, saß noch nie gut an dir. Niemand kann dir sagen, was du zu tun hast. Du selbst musst es wissen und du weißt es, wusstest es schon immer.
    Das ist es, was Wissen ausmacht, dies ist seine Basis.
    Der tagtägliche Kampf mit dir selbst, das Wissen, dass man nichts wissen kann, ohne dass es jemand merkt. - Denn so mancher versteht sich erstaunlich gut aufs Labern.-, dass man auch in der Lage sein kann eine solche Vielfalt in sich zu haben, die lauthals schreit und heraus will, dass sie einen Zerbrechen lässt. Potenziere es und lasse es homöopathisch dosiert herauströpfeln. Doch was ist mit deiner Wut und deinem Schmerz? Wird er dir bis an dein Lebensende erhalten bleiben?

    Über die zeitweise Gefangenschaft eines jeden Menschen

    Manchmal sind wir Gefangene.
    Wir alle
    Manchmal Gefangene unserer Selbst, manchmal Gefangene der äußeren Umstände.
    Aber wir sollten uns stets bewusst sein, dass wir es frei wählen, Gefangene zu bleiben.
    Gefangene der äußeren Umstände zu sein hat durchaus Komfort: man besitzt ein Alibi, eine Entschuldigung für die eigne Untätigkeit.
    So wie ich meine Untätigkeit damit entschuldige, vor dem Examen zu stehen.
    Vielleicht ist es verweflich Gefangener zu sein, aber vielleicht sichert es auch manchmal zeitlich begrenzt das Überleben.
    Wir sollten uns in jedem Fall bewusst sein, dass wir die Dauer unserer Gefangenschaft selbst bestimmen und niemand und nichts sonst darauf Einfluss hat. Denn wie heißt es so schöm: "Die Gedanken sind frei". Und wie sehr uns auch die äußeren Umstände zeitweise dazu zwingen mögen, unsere Gedanken auf ein bestimmtes Ziel hin zu fokusieren, und so unsere Gedanken "gefangen nehemen". Gefangenschaft hat auch eine durchaus positive Seite: Sie hat etwas von einer Geburt.Wir bewegen uns aus einem warmen bequemen Nest durch eine massive Enge, die uns einsperrt und begrenzt vorwärts, drängen in die unendliche Freiheit. Und diese gilt es dann in die eigenen Hände zu nehmen. Ich habe im moment noch keine Ahnung, wie sich das dann anfühlt, aber ich werde darüber informieren. 
    April 05

    Der "Soziale Gedanke"

    Der "Soziale Gedanke"

    Wo ist die Grenze? Die Grenze zwischen sozialem Verhalten und als Arbeitstier missbraucht

    werden?

    Die Grenze zwischen asozialem oder auch egoistischem Verhalten und dem Schutz, dem Respekt

    und Wertschätzung der eigenen Arbeit?

    - Vor allem Letztere muss ich persönlich wohl noch lernen zu ziehen.- Wo ist die Grenze zwischen

    "lernen in der Gruppe" und der puren Konsumhaltung des Einzelnen gegenüber seinem "Mitlerner"

    oder seinen "Mitlernern"?

    Zwischen Arbeit für die Gemeinschaft und sich ausnutzen lassen?

    Ich bin der Meinung, dass man nur durch "Selberdenken" und "sich-selbst-erarbeiten" von

    Wissensinhalten wirklich effektiv lernen kann. Vorkauen und Eintrichtern in Lerngruppen fördert

    keineswegs das notwendige tiefere Verständnis. Daher bin ich persönlich nicht bereit, die

    Konsumhaltung Einzelner durch sogenanntes "zuarbeiten" zu fördern.

    Ob man mich nun als asozialen Zeitgenossen bezeichnen muss, mag jeder selbst entscheiden,

    sofern er oder sie zum selbständigen Treffen einer Entscheidung noch in der Lage ist. Wie diese

    Entscheidung auch ausfallen mag, sie wird mich in meiner Meinung erschüttern, obgleich ich sie

    selbstverständlich zu akzeptieren habe. Wie lautete noch dieses Zitat: "Unser Kopf ist rund, damit

    das Denken die Richtung wechseln kann" (Francis Picabia)

    Also los, fahrt doch mal wieder Karussell, ihr werdet sehen es macht Spaß.

     

    (Wozu so ein Blog doch gut sein kann, sogar zum Jammern ist er sich nicht zu schadeSmiley mit geöffnetem Mund

    November 23

    Bildung und die Notwendigkeit von Eigenverantwortlichkeit in einer demokratischen Gesellschaft

     





    Ist die Welt wirklich so, wie wir glauben, dass sie ist? Ja, die Aussage, dass das Fernsehprogramm eindeutig zur Volksverdummung beiträgt kennen wir alle. Auch ich habe sie bereits erörtert. Aber es ist zur Zeit auch schwierig, die richtige ansprechende Literatur zu finden. Ich persönlich lese angeblich „hochkomplizierte Dinge“, wenn ich den Aussagen meiner Mitmenschen Glauben schenken darf. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein „Mittelmaß“ in den deutschen Buchhandlungen derzeit fehlt. Damit meine ich eine Lektüre, die zwar entspannend wirkt, aber gleichzeitig den Geist anspricht. Nach acht bis neun Stunden Denkarbeit, kann mein Kopf nicht einfach auf Unterhaltung umschalten. Er benötigt eine Aktivität, die in eine andere Richtung gerichtet ist. Mir persönlich ist es schon immer schwer gefallen, einfach nur auf einen Bildschirm zu starren. Bei der derzeitigen Scheiße, die ausgestrahlt wird, ist es noch unerträglicher Auch ich habe bereits Abende hinter mir, an denen ich „die Supernanny“ eingeschaltet hatte, einfach nur um jemanden sprechen zu hören, während ich mich in ein Buch vertiefte. Ich glaube, dass das Fernsehen uns einfach immer dümmer macht. Der Kopf wird komplett ausgeschaltet und es wird einfach nur noch konsumiert. Mit dieser Einstellung werden wir in diesen Zeiten jedoch nicht überleben. , es sei denn wir wursteln uns doch wieder irgendwie durch.

    Wir haben eine Finanzkriese, weil Menschen mit Unsummen hantieren, die sich der menschliche Verstand kaum vorzustellen vermag. Weil man nie zufrieden ist mit dem, was man besitzt. Insbesondere der Geldhunger der großen Bankhäuser und Finanzexperten scheint unstillbar. Plötzlich ein Crash na so was, das hätte man sich ja niemals träumen lassen, dass finanzielle Luftschlösser einstürzen könnten. Ebensowenig hätte man gedacht, das der seit Jahrzehnten prognostizierte Klimawandel tatsächlich einmal eintrifft. Und jetzt, wo alles zusammenbricht, wird sich hektisch gebärdet. Man wird hysterisch vor Angst aber ändert man den wirklich etwas? Nein, denn vor Änderungen hat der Mensch noch mehr angst als vor Katastrophen. Katastrophen könnten sich auch noch abwenden lassen, nicht war? Ja natürlich!!! Aber dazu bedarf es eines radikalen Umschwungs. Da müssen endlich mal neue Wege gegangen werden.

    Die Forderung ist alt. Weg mit überzogenen Managergehältern. Keine Abfindungen für Versager. Statt dessen schlage ich vor, dass sich die Firmen endlich einmal der Fair Trade Bewegung anschließen, so das die arme Plantagenarbeiterin in Bolivien endlich mal ein Gehalt erhält, dass ihr ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Dies ist bezahlbar meine Herren!!! Geben sie einfach mal ein paar Millönchen ab. Die stehen ihnen sowieso nicht zu.

    Liebe Automobilhersteller!! Wo bleiben die bezahlbaren CO2 armen Fahrzeuge, die sie uns seit bald 20 Jahren versprechen?!!!

    Und meine lieben Mitbürger, wir leben in einem Land in dem Bildung ziemlich frei zugänglich ist. Wie wär's mal damit den Arsch vom Sofa hoch zu kriegen und sich mal über Fortbildungen zu informieren. Vielleicht mal angefangen mit einem Deutschkurs „Neue deutsche Rechtschreibung“? Wie wär's mal mit Glotze aus und Hirn an? Ab in die nächste Bücherei oder zum nächsten Vortrag der kirchlichen Bildungswerke oder der VHS. Der Kopf ist zum Denken da, nicht um einen Eingang für Chips zu haben. Wir alle tragen Verantwortung für unsere Demokratie und die Weiterentwicklung unseres Landes. Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Wir sollten endlich mal wieder aufstehen und unsere Rechte einfordern. Wir brauchen keine Diskussionssendnungen, in denen uns neunmalkluge Politiker erklären, was wir fühlen. Wir brauchen keine besänftigenden Schlummertrünkchen.

    Jetzt wird ein ansonsten als Literaturpapst gefeierter Mensch wie Marcel Raich-Ranizki von den Medien kritisiert und seine Weigerung den Deutschen Fernsehpreis anzunehmen in allen möglichen und unmöglichen Situationen wiederholt und zitiert. Hiermit wird nur noch eindrücklicher bewiesen wäre, dass dieser Mann, egal was man von ihm halten mag genau richtig handelte. Dass nun endlich mal ein Zeichen gesetzt wurde, doch das Volk und die Medienwelt sind anscheinend zu dumm niveauvolle Botschaften zu verstehen. Es entsteht der Eindruck, als sei das Volk der Dichter und Denker mittlerweile bereits so verblödet, dass es noch nicht einmal mehr in der Lage ist, die eigene Sprache zu verstehen, geschweige denn zur konkreten Informationsvermittlung zu gebrauchen.

    Dabei kann ich, wie ich in den letzten Monaten mit Schrecken feststellen musste, noch nicht einmal meinen eigenen Berufstand ausnehmen. es ist ein Jammer, das Sprache in dieser Gesellschaft immer mehr zur Luxusware verkommt. Das der kunstvolle Umgang mit ihr nur noch von einzelnen Muttersprachlern beherrscht wird. Manchmal muss ich mit Schrecken feststellen, dass einfachste Wortspielereien schon zu einer Ausdrucksform verkommen sind, derer immer weniger Menschen mächtig sind.

    Aber was wollen wir eigentlich? In dieser Woche musste ich wieder erleben, dass die Bereitschaft den eigenen Kopf einzuschalten selbst bei Auszubildenden in einem therapeutischen Beruf teilweise nicht gegeben ist. Es scheint der Anspruch zu herrschen, das man als Schüler Konsument der Dienstleistung seiner Ausbilder ist. Was soviel bedeutet wie: "Lieber Chef kau mir bitte mein Bildunssteak vor und injiziere mir das Wissen möglichst direkt ins Hirn. Die Begriffe" Motivation" und "Eigeninitiative" scheinen im Wortschatz eines manchen Mitbürgers nicht vorzukommen. Wie praktisch! Es ist auch viel einfacher dem Staat, Klassenverband oder den Kollegen die Schuld an den Unwegsamkeiten des Lebens zuzuschieben, anstatt selbst die Verantwortung für das eigene Leben und das eigene Handeln zu übernehmen.

    In unserer Gesellschaft herrscht Sprachlosigkeit. Wir sind umgeben von einer Fülle von Kommunikationsmitteln: Handy, MSN, Telefon, email ect. Es ist nicht nötig hier alle Techniken aufzuführen, ich denke worauf ich hinaus möchte, wird auch so deutlich. Was ich mich frage ist: "Wieviele Minuten täglich finden Gespräche statt, die diese Bezeichnung auch verdienen? Dazu ist es natürlich wichtig, dass ich hier einmal kurz meine Definition eines "wahren" Gesprächs aufführe. Ein Gespräch ist in meinen Augen der sprachliche Austausch zwischen mehreren Personen über eine bestimmte Thematik. Hierbei sollten sich alle Gesprächspartner aktiv durch Äußerung ihrer Meinungen, Befindlichkeiten, Gedanken oder anderer Infomationen am Geschehen beteiligen. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Gesprächteilnehmer dazu bereit den Anderen zuzuhören, selbständig Informationen zu verabeiten, mit eigenen Erfahrungen abzugleichen und gleichzeitig die eigenen Gedankengänge zu verbalisieren um diese somit zur Diskussion zu stellen. Schnelles Sprachverstehen und kreative Denkprozesse sind hierzu eindeutig von Vorteil.

    Was uns zur nächsten Frage führt. Wieviel Sprache haben wir noch im Land der Dichter und Denker? Damit meine ich nicht wieviel Wörter der Duden umfasst oder wieviele Bücher jährlich veröffentlicht werden. Ich denke hierbei viel eher an den sogenannten aktiven und passiven Wortschatz des deutschen Durchschnittsbürgers. Ich weiß, dass es hierzu höchst offizielle Statistiken gibt. Das ist hier aber nicht mein Thema, denn wie heißt es so schön um es mit Winston Churchill zu sagen. "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". als Mensch, der sich aus beruflichen Gründen mit der Größe des menschlichen Wortschatzes befasst, weiß ich aber auch, wie Schwierig sich die Datenerhebung für eine solche "Wortschatzstatistik" gestaltet. Daher greife ich auf meine sehr persönlichen Beobachtungen zu Verwendung der deutschen Sprache in den Medien und in meinem privaten und beruflichen Umfeld zurück.

    Man kann schon in so manche seltsame Situation geraten, wenn man beispielsweise Begriffe wie : Zwiespältigkeit, hochtrabend oder Moral in den Mund nimmt. Plötzlich kann man in verzweifelte, ängstlich Augen sehen, wenn man Themen von zwei Seiten beleuchtet. der festgefahrene Geist nimmt oftmals nur die erste Information war, und beginnt dem zu widersprechen, was sein Gegenüber gerade gesagt hat. Dieser jedoch hatte möglicherweise schlicht und ergreifend versucht einen Konsens zu erzielen indem er versuchte sich widersprechende Elemente also Gegensätze zu einem sinnvollem Ganzen zu verbinden.

    Wie auch immer. Mein Lamentieren zu diesem Thema wird einzig und allein von der leisen Hoffnung genährt, dass es vielleicht ja doch noch eine Möglichkeit gibt, das Ruder herrum zureißen. Dies wäre allerdings mit Arbeit verbunden wobei wir schon wieder bei einer neuen Fragestellung wären. Nämlich der Frage, wie man in unserer Konsumgesellschaft überhaupt noch Menschen zur eigenständigen Arbeit bringen kann. Ich wollte zunächst motivieren schreiben, allerdings leitet sich das Verb "motivieren" ja eindeutig vom "Motiv" ab. Dann wären wir bei der Frage welches Motiv die "Denkfaulen" leitet. Haben sie ein Motiv oder handelt es sich bei ihnen um sogenannte "fehlangepasste Annahmen"? Beispielsweise der Annahme, dass Bildung der Konsum von Fakten ist, wobei Zusammenhänge in gleicher weise auswendiggelernt werden können.

    Nun ja nachdem nun eine Skizze der Situation gezeichnet wurde, wie sie sich in den Augen der Autorin abzeichnet, sollten Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Dies gestaltet sich allerdings schwierig, wenn bei den betroffenen Mitbürgern dass, wie der Therapeut es nennen würde, "Störungsbewusstsein" oder der um es psychologisch auszudrücken "Leidensdruck" fehlt. Dieser mangelnde Leidensdruck führt in der Konsequenz dazu, dass sich die geistigen Anforderungen an eben jene Personengruppe sich von Tag zu Tag verringern, wodurch der Kopf das Denken verlernt. In der Konsequenz führt dies zu steigender Hilflosigkeit und immer größeren Problemen bei der Bewältigung des Alltags, was in der Konsequenz dann wiederum dazu führt, dass plötzlich ein lauter Hilferuf ertönt gepaart mit der Empörung darüber, dass es in diesem Land angeblich kein Sozialverhalten mehr gibt und die Schwächeren einfach fallen gelassen werden. das fatale an dieser Äußerung ist, dass sie zutreffend ist.

    Ja wir kommen nicht umhin zu bestätigen, dass soziales Handeln in dieser Gesellschaft die Ausnahme ist. Ja, die Maxime mag in vielerlei Hinsicht lauten: "Jeder für sich und keiner für alle". Dies führt dann in der Konsequenz zu einem Mangel an moralischem Empfinden und hat in jüngsten Tagen in meinen Augen auch einen nicht zu leugnenden Anteil an der derzeitigen Finanzkriese. Um nun aber auf das soziale Prinzip zurückzukommen. Der Grundpfeiler des sozialen Prinzips besteht darin, dass der stärkere für den Schwächeren sorgt. Ein von grundauf richtiger und schöner Gedanke. Allerdings fußt die Demokratie gleichzeitig auf der aktiven Mitwirkung eines jeden Bürgers. Diese aktive Mitwirkung beinhaltet zum einen die Teilnahme an Wahlen durch Abgabe des ausgefüllten Stimmzettels. Zum anderen beinhaltet sie das Übernehmen der Verantwortung für das eigene Leben und das eigene Handeln.

    Wie sollte dies nun aussehen? Ein erster Schritt wäre vielleicht eine möglichst rationale Analyse der eigenen Situation und der eigenen Bedürfnisse. Wo bin ich? Was brauche ich? Was möchte ich? Wo will ich hin?. Die Beantwortung dieser Fragen wäre vielleicht ein erster Schritt zurück ins Leben. Sie führt dann unweigerlich zur größten aller Fragen nämlich der Was muss ich persönlich tun um mein soeben definiertes Ziel zu erreichen?

    Natürlich ist dieser Weg anstrengend und alles andere als bequem. Nicht umsonst wird er so häufig gescheut. Solange es noch genügend "Gutmenschen" gibt, die ein unverantwortliches Handeln des einzelnen sich selbst gegenüber tolerieren und durch falsche Hilfe, wie das Abnehmen von Verantwortung fördern, wird sich unsere Gesellschaft meiner Meinung nach immer stärker in Schiefstand begeben.

    Lösungsvorschläge habe ich zu beginn dieses kleinen Aufsatzes bereist anklingen lassen. Abschließend kann ich nur mal wieder sagen: Viel Spaß beim Selberdenken!

    September 29

    Gedanken zum Thema Selbsthilfegruppen

    "Wer bist du?" , fragte ich.
    "ich bin der Schluck Wasser in der Kurve . Der,  der sich selbst erniedrigt um erhöht zu werden von diesen Gutmenschen. Bin der , der durch seine angebliche Dummheit und Schwäche voll Schläue alle Blicke auf sich zieht. Denn so ist das soziale Wesen Mensch, wer am meisten jammertr erhält den größten Lohn. Du dachtest deine Arbeit würde entlohnt?! Mit nichten!!!! Entlohnt wird nur das Jammern - hier und dort und allerorten.
    Da fing ich an, mich selbst zu fragen, wer ich sei. Wahrlich, ich bin die böse  die die nackte, ungeschönte und grausame Wahrheit spricht. Ist es euch schon mal aufgefallen, dass es unschick ist, einfach nur wortlos und Pflichtbewusst seine Arbeit zu verrichten und seine Pflichten zu erfüllen?"
     
     
    September 26

    Abholen (Aus "Schöner Denken" vom Piper Verlag)

    Diesmal ein kleines Zitat aus einem sehr interessanten Buch,wie ich finde:
    Abholen
    "Journalistischer Imperativ aus den Neunzigerjahren, wie in  "Wir müssen die Leser abholen." Damit ist nicht der Abtransport per Bus oder Straßenbahn gemeint, sondern die Anmache, die auf der Vorstellung beruht, dass der Leser ein dumpfes Wesen sei. Folglich dürfe man ihn nicht mit neuen Fakten, gar neuen Gedanken ködern, nicht erstaunen oder überraschen, sondern müsse ihn am Nasenring seiner Vorurteile aus seinem Haltestellenhäuschen holen. Neue Gleise zu ziehen wird mit Auflagenverlust bestraft."
    August 30

    Bestandaufnahme Dezember 2006

     
    Da ist eine Frage, die zu stellen ich nun wage. - Ist die Volksverdummung noch aufzuhalten? Dieses Pseudodenken in eine Richtung? Die "Meinungsbildner" versuchen verzweifelt Unternormierte zu Scheinintellektuellen zu erziehen. und ebenso scheinintellektuell sind ihre Veranstaltungen. Wir formen eine neue Dummheit subventioniert durch die hochgelobte "vierte Gewalt". Diese sollte die Welt für den Bürger öffenen, sie ihm begreiflich machen, ihn zur Bildung seiner eigenen Meinung und seines eigenen Weltbilds anregen, idem sie ihm beim Meinungsbildungsprozess Anhaltspunkte bieten. Doch diese Hilfestellung kann nur erfolgen, wenn die vierte Gewalt unabhängig bleibt.
    Doch ist dies heute noch der Fall?
    Schalten wir das Fernsehen an und lauschen den qualitativ hochwertigen Polit- und Kultursendungen. Denkanstöße? - Fehlanzeige. Im Gegenteil! Statt es anzustoßen engen sie die Freiheit des Denkens durch scheinbare Ethik ein.
    Wann lösen wir uns endlich aus dieser selbstanerzogenen Verstrickung mit der Vergangenheit?!!
     
    Nur wer im die Fesseln sprengt, kann das Denken erlernen. Viel Spaß und Freude beim neuen "schönen denken"!!!!!
    August 29

    Cri-du-monde

    Welt du schreist - ich höre es,
    du schreist seit Jahren schrill und laut
    leidend und sterbend.
    Oh- weißt du meine Mutter Erde
    Ich schreie mit dir
    Doch sie hören dich nicht
    Sie wollen es nicht- und hören sie uns, so verstehen sie den Sinn unserer Worte nicht.
    Die Menschheit leidet an einer progredienten Krankheit genannt "grenzenlose Dummheit", deren Leitsympthome Egoismus und Egozentrik sind.
    Ich werde nicht aufhören zu schreien bis sich meiner Stimme ein Völkerchor anschließt, der alle Mauern einreißt und selbst den verstaubtesten Geist erweckt.
    Bis alle leeren Hülsen durch meinen Schrei zerbersten
    Ich schwöre es bei meinem Leben und meinem freien Willen.  
    June 11

    politisch nicht ganz korrekte Gedankenspiele

    Als freie und mündige Bürger dieser Welt tragen wir eine große Verantwortung. Eine Verantwortung, der wir uns endlich stellen sollten. Gefangen in Kosumzwang und Egozentrik haben wir uns bis jetzt den wahren Themen des Lebens verweigert. Weil es bequemer war oder weil die heutige Medienwelt von uns verlangt, dass wir ihre Gedanken denken und ihre Empfindungen fühlen. Ja, sind wir nicht manchmal verblendet? Sehen wir nicht hin, nehmen wir nicht wahr, weil ansonsten unser in Zwänge eingebetteter Geist auszubrechen drohen könnte? Und was geschieht mit jenen, die diese Verblendung durchschauen?

    Verblendung, Verblendung -Du strahlst zu hell!

    lass mich meine Augen schließen.

    Ich will meine Ohren verstopfen!

     Mein Weltbild, mein Selbstbild, alles gerät ins wanken.

     Mein eingeklemmter Geist möcht' ja nicht schwanken.

    Was du da sagst, begreif ich nicht

     Drum' spuck ich dir in dein Gesicht.

     Drum machst du mich so dümmlich lachen.

    Ich lass dich auf die Schnauze krachen

    Doch halt, - da stehst du ja schon wieder

    So kommen sie nicht selber klar

     stellen sich sehr moralisch dar.

    So spielen sie hier gern den Richter

    Maskiert als große Megaschlichter.